Durch zielgerichtetes Remarketing die Conversion Rates erhöhen

Remarketing Kampagne

1. Was ist Remarketing?

96% der Besucher, die auf eine Website klicken, sind noch nicht bereit dazu, einen Kauf abzuwickeln. Ein großer Teil der Besucher verlässt daher die Website, ohne eine Aktion durchzuführen.

Remarketing-Kampagnen ermöglichen es, eben diese Besucher mit spezifischen Anzeigen anzusprechen. Das konkrete Ziel dabei ist es, sie doch noch von dem Angebot zu überzeugen. Mit Remarketing werden Besucher, die anfangs noch nicht zum Kauf bereit waren, an ein Angebot erinnert und erneut auf Vorteile dieses Angebots hingewiesen.

Der Vorteil dieser Art von Anzeigen ist, dass Marketer Personen erreichen, die vorher bereits Interesse an einem Angebot gezeigt haben. Mit Hilfe von Social Media, Suchmaschinen und E-Mails können diese Nutzer daran erinnert werden, dass sie sich für ein Produkt interessiert haben. Weiterhin, können sie durch gezielte Anzeigen davon überzeugt werden, dass das Angebot, besonders geeignet für ihre Bedürfnisse ist ist.

Hierbei ist bekannt, dass die Conversion Rates steigen je häufiger Online-Nutzer eine Anzeige innerhalb einer Remarketing-Kampagne sehen.
Ein Beispiel dafür ist die Modemarke Chubbies, die eine Remarketing-Kampagne startete, die sich an ehemalige und aktuelle Kunden richtete. Die Kampagne beinhaltete animierte Anzeigen und benutzerdefinierte Post-Click-Landingpages, die mit zeitabhängigen, stündlich wechselnden Promotion-Codes ausgestattet waren. Das war ein großer Erfolg und führte zu einem ROI von 35,5% und dem 4,6-fachen der durchschnittlichen Conversions innerhalb von nur 12 Stunden.

Remarketing-Kampagnen sind demnach in der Lage, zögerliche Besucher davon zu überzeugen, ein Angebot wahrzunehmen und bestehende Kunden dazu zu bringen, Interesse an neuen Angeboten zu entwickeln.

 Der Unterschied zwischen Remarketing und Retargeting

Unter Retargeting versteht man meist die Online-Display-Ads, welche Personen gezeigt werden, die eine Website bereits besucht haben. Das ist vor allem dann wichtig, wenn diese Personen die Seite verlassen haben ohne eine Aktion zu beenden. Diese Art des Marketings wird mit Hilfe von Tracking-Pixeln oder Cookies durchgeführt, die dem Benutzer nach dem Verlassen der Website folgen und ihm daraufhin auf seine Interessen abgestimmte Ads zeigen.

Retargeting-Anzeigen werden dabei über Netzwerke von Drittanbietern, wie beispielsweise das Google Display Network oder auf Facebook, geschaltet. Dadurch haben Marketer die Möglichkeit, potenzielle Kunden auf einer Vielzahl von Websites zu erreichen.
Remarketing dagegen bezieht sich meist auf die Ansprache der potenziellen Kunden per E-Mail. Im Gegensatz zu Retargeting werden bei Remarketing-Kampagnen also auch die E-Mail-Adressen der Besucher benötigt.

Die meisten Marketer fassen beide Methoden, Remarketing und Retargeting, als Remarketing-Kampagnen zusammen. Das liegt daran, dass Google’s Definition von Remarketing ebenfalls beide Begriffe zusammenführt:

“Durch Remarketing können Sie Nutzer ansprechen, die bereits mit Ihrer Website oder mobilen App interagiert haben. Dabei werden Ihre Anzeigen geschaltet, wenn diese Zielgruppen eine Google-Website oder Website im Google-Werbenetzwerk besuchen. So können Sie Ihre Markenbekanntheit erhöhen oder diese Nutzer an einen geplanten Kauf erinnern.”

2. Arten von Remarketing-Kampagnen

Mit gezielten Anzeigen oder E-Mails bieten Remarketing-Kampagnen Marketern die einzigartige Möglichkeit, Besucher zu erreichen, die die Website verlassen haben, ohne etwas zu kaufen.

Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Besucher zur Post-Click-Landingpage zurückkehren und eine Aktion durchführen. Das Ziel ist es, die Verkaufsaktivitäten auf der Website zu steigern, das Bewusstsein für die Marke bei einem interessierten Publikum zu fördern und dadurch letztendlich den ROI zu erhöhen.

Remarketing-Kampagnen können in fünf Haupttypen kategorisiert werden:

Standard Remarketing

Diese Art von Remarketing beinhaltet das Schalten von Display-Anzeigen für Personen, die eine Website besucht haben und diese dann verlassen haben ohne die gewünschte Aktion durchzuführen. Standard Remarketing richtet sich auch an Besucher, die Suchmaschinen wie Google nutzen, um nach Begriffen zu suchen, die mit den angebotenen Produkten oder Services im Zusammenhang stehen.

Dynamisches Remarketing

Beim dynamischen Remarketing werden den Besuchern Ads gezeigt, die speziell auf sie zugeschnitten sind. Je nachdem, wie Nutzer mit einer Website interagiert haben und welche Unterseiten sie aufgerufen haben, werden die Ads an ihre Bedürfnisse angepasst. Die Anzeigen beinhalten Werbebotschaften, die speziell für den Besucher, der die Anzeige betrachtet, erstellt wurden. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nutzer zu der Website zurückkehren, die sie zuvor verlassen haben.

Beispielsweise können dynamische Remarketing-Anzeigen auf E-Commerce-Websites genau die Produkte enthalten, die ein Besucher ursprünglich in seinen Einkaufswagen gelegt, aber nicht gekauft hat.

Es ist auch möglich, dass ein Besucher die Website verlässt, nachdem er sich eine Weile die Preisübersicht angesehen hat. In diesem Fall sollte die dynamische Remarketing-Anzeige auf die Preisgestaltung fokussiert sein und den Besucher vielleicht an ein kostenloses Testangebot oder einen Rabatt erinnern.

Weiterhin können Besuchern, die den Blog oder anderes Informationsmaterial angesehen haben, auch Remarketing-Anzeigen gezeigt werden, die sie dazu anregen, einen Leitfaden herunterzuladen oder an einem Webinar teilzunehmen, welches sich auf die von ihm angesehenen Themen bezieht.

Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSAs)

Remarketing-Listen für Suchanzeigen werden von Google Ads angeboten. Diese Art von Remarketing kann für Besucher verwendet werden, die die Website verlassen haben und anschließend die Google-Suche verwendet haben, um ähnliche Produkte zu finden. Es gibt dabei zwei grundlegende Strategien:

 

    1. Personen auf Remarketing-Listen können durch gesondert erhöhte Gebote für spezifische Keywords verstärkt erreicht werden. Zum Beispiel kann das Gebot auf ein Keyword um 30% erhöht werden, wenn Besucher in den letzten 30 Tagen auf der Website waren. Besucher, die entweder eine Aktion auf der Website durchgeführt haben (zum Beispiel den Besuch der Preisübersicht oder des FAQ-Bereichs) oder einen Artikel in ihren Warenkorb gelegt haben, können mit spezifischen Anzeigen gezielt angesprochen werden.
    2. Eine weitere Möglichkeit ist es, nur für Besucher der Website auf Keywords zu bieten, auf die das Unternehmen sonst nicht bietet. So kann eine breitere Gruppe potenzieller Kunden erreicht werden.

Video-Remarketing

Video Remarketing zielt auf Nutzer, die vor kurzem ein Video des Unternehmens gesehen, oder dessen Website besucht haben. Video-Remarketing-Anzeigen können auf YouTube zu Beginn oder zwischen den Videos, die potenzielle Kunden ansehen, angezeigt werden. Sie können auch am rechten Seitenrand, bei den Videovorschlägen eingeblendet werden.

E-Mail Remarketing

Beim E-Mail-Remarketing gibt es zwei Hauptstrategien:

  1. Das Schalten von Remarketing-Display-Anzeigen für Nutzer, die eine E-Mail des Unternehmens geöffnet haben.
  2. Senden gezielter Folge-E-Mails, die Besucher erreichen, die ohne einen Kauf abzuschließen die Website wieder verlassen haben.

Solche Remarketing E-Mails erinnern den Besucher schriftlich oder visuell beispielsweise an ein Produkt, das der Nutzer im Warenkorb zurückgelassen hat. Zusätzlich kann ein CTA-Button eingefügt werden, der die Besucher sofort zu dem Produkt führt, für das sie sich ursprünglich interessiert haben. Auf diese Weise wird es ihnen erleichtert, direkt den Artikel zu finden, an dem sie interessiert waren.

Personalisierte Remarketing-E-Mails können Unternehmen dabei helfen, deutlich mehr Umsatz zu erzielen als E-Mails mit generischem Inhalt. Unabhängig von der Art der Remarketing-Technik, die verwendet wird, ist es dabei wichtig, die richtige Segmentierung zu beachten. Auf diese Weise können Besuchern gezielte, personalisierte E-Mails und Anzeigen gezeigt werden, die sie dazu bewegen, die Website erneut zu besuchen und einen Kauf zu tätigen.

Effektive Remarketingkampagnen

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3. Wie können Daten für Remarketing-Kampagnen gesammelt werden?

Damit Kampagnen reibungslos ablaufen, müssen Daten über die Remarketing-Zielgruppe gesammelt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Zielgruppenliste zu erstellen:

Pixel-basiertes Remarketing

Pixel-basiertes Marketing ist die gängigste Form der Bildung von Remarketing-Zielgruppen. Dabei wird ein JavaScript-Code (ein Pixel), auf einer Website oder Landingpage platziert. Nachdem das Pixel integriert wurde, legt es jedes Mal, wenn ein Besucher auf die Website oder Landingpage kommt, ein anonymes Cookie im Browser des Besuchers ab.

Wenn der Besucher dann die Seite verlässt und andere Websites besucht, teilt das Pixel dem Provider mit, dass für diesen Besucher die Remarketing-Anzeigen ausgespielt werden sollen. Dies geschieht unabhängig davon, ob Google Retargeting oder ein soziales Netzwerk wie Facebook verwendet wird.

Pixelbasiertes Remarketing garantiert, dass die Anzeigen nur von Personen gesehen werden, die entweder die Website oder die Landingpage besucht haben. Ein weiterer Vorteil des pixelbasierten Remarketings ist der zeitnahe Einsatz. Direkt nach dem Verlassen einer Website werden die Ads den Besuchern angezeigt.

Listenbasiertes Remarketing

Listenbasiertes Remarketing richtet sich an Kunden und Besucher, die dem Unternehmen ihre E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt haben.

Ein Ziel davon könnte beispielsweise sein, dass Blog-Abonnenten ein E-Book herunterladen, dessen Pop-up-Werbung sie im Blog ignoriert haben. Ein weiteres Ziel könnte sein, dass die Benutzer einer kostenlosen Testversion auf ein kostenpflichtiges Angebot umsteigen. Für beide Beispiele ist listenbasiertes Remarketing eine geeignete Methode.

Dabei werden der Zielgruppe personalisierte E-Mails geschickt, die sie dazu animieren sollen auf die Website zurückzugehen.
Es ist weiterhin möglich die Liste der E-Mail-Kontakte auf einer Remarketing-Plattform hochzuladen und basierend darauf personalisierte Anzeigen in Social Media Kanälen und Display Network Websites zu schalten.

Die zwei grundlegenden Ziele von Remarketing-Kampagnen

  • Bekanntheit: Mit Awareness-Kampagnen können Besucher erneut auf Produkteigenschaften und andere Ankündigungen aufmerksam gemacht werden. Diese Kampagnen richten sich an Besucher, die noch nicht viel mit dem Unternehmen interagiert haben. Awareness-Kampagnen können als Vorläufer für Conversion-Kampagnen durchgeführt werden.
  • Conversion: Bei Conversion-Kampagnen sollen Besucher verstehen, was genau ein Unternehmen ihnen anbietet. Darüber hinaus sollen sie auf die Anzeige klicken, auf eine Landingpage geleitet werden und dort eine bestimmte Aktion, wie beispielsweise den Kauf eines Produktes oder das Abschließen eines Abonnements, durchführen.

Egal ob das Ziel einer Remarketing-Kampagne die Bekanntheit oder die Conversion ist, die Anzeigen und die Zielseiten müssen so optimiert werden, dass die Besucher erneut mit dem Unternehmen und seiner Website interagieren möchten.
Der Schlüssel zur Erstellung optimierter und personalisierter Remarketing-Anzeigen und Landingpages liegt in der idealen Zielgruppensegmentierung.

Arten der Zielgruppensegmentierung

Bei der Zielgruppensegmentierung werden potenzielle Kunden in verschiedene Gruppen oder Segmente eingeteilt. Die Einteilung basiert auf verschiedenen Merkmalen, wie beispielsweise der Demografie und den Interessen. Damit werden individuell optimierte Anzeigen und Landingpages erstellt, die die einzelnen potenziellen Kunden innerhalb dieser Gruppen zu Conversions bewegen.

Für Remarketing-Kampagnen ist es am besten, die Zielgruppe auf der Grundlage dieser drei Merkmale zu segmentieren:

Remarketing Segmentierung nach Verhalten

Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Verhaltensweisen, die ein Besucher auf einer Website zeigen kann:

  • Nicht interessiert: diese Besucher verbringen weniger als ein paar Sekunden auf der Website, verlassen diese sofort und navigieren nicht zu Unterseiten
  • Interessiert: diese Besucher durchstöbern den Inhalt der Website, vielleicht sogar andere Seiten – zum Beispiel den Blog, die Preisübersicht oder die Über uns-Sektion

Das „Nicht interessiert“-Segment hat nur eine sehr geringe Kaufabsicht, so dass das Zeigen von Remarketing-Ads mit höheren Ausgaben verbunden ist und insgesamt weniger Erfolg verspricht.

Die „interessierten“ Besucher hingegen haben eine höhere Kaufabsicht. Bei ihnen besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie zur Website zurückkehren und einen Kauf tätigen oder eine andere Handlung vornehmen, wenn sie mit der idealen Werbebotschaft angesprochen werden.

Soft-Sell-Remarketing-Anzeigen (dies sind zum Beispiel Anzeigen, die Besucher auffordern, sich in eine E-Mail-Liste einzutragen, um im Gegenzug ein kostenloses E-Book oder einen kostenlosen Newsletter zu erhalten) können für Besucher eingesetzt werden, die beispielsweise den Blog oder die Über uns-Sektion gelesen haben.

Für Besucher, die die Produktseite besucht und die Preisübersicht angesehen haben, können dagegen bereits Hard-Sell Ads gezeigt werden. Diese Anzeigen sollen den Nutzer direkt überzeugen, ein Produkt zu kaufen.

Remarketing-Segmentierung nach Zeit

Diese Segmentierungsstrategie bezieht sich auf drei Aspekte:

  • Die Zeit zwischen dem ersten Besuch eines Nutzers auf der Website und dem Erscheinen der ersten Anzeige
  • Die Häufigkeit, mit der der Besucher bestimmte Anzeigen sieht
  • Die Zeit zwischen dem ersten Besuch eines Nutzers auf der Website und dem Zeitpunkt, an dem er die Remarketing-Anzeigen nicht mehr sieht

Sowohl für Google Ads als auch für Facebook ist die Standarddauer zwischen dem Hinzufügen eines Besuchers zur Remarketing-Liste und dem Streichen von der Liste auf 30 Tage festgelegt. Natürlich wird der 30-Tage-Zyklus zurückgesetzt, wenn der Besucher die Website innerhalb der ersten 30 Tage erneut besucht. Es gibt außerdem die Möglichkeit, dieses Limit je nach Kampagne zu erhöhen.

Um Kosten zu sparen, sollte jedoch bedacht mit jeder Remarketing-Kampagne umgegangen werden. Anzeigen sollten nicht zu früh geschaltet werden, insbesondere bei Besuchern, die ursprünglich nur wenige Sekunden auf der Website verbracht haben.

Weiterhin sollte überwacht werden, wie oft Besucher eine Anzeige sehen. Wenn die gleiche Anzeige mehrfach auf einer einzigen Website erscheint, ist sie nicht effizient, vielmehr erscheint sie dadurch wie Spam.

Das Variieren personalisierter Anzeigen für die festgelegte Zeitdauer ist die beste Methode, eine Remarketing-Kampagne durchzuführen. Das hilft der Zielgruppe, verschiedene, neue Informationen über das Unternehmen zu entdecken und macht sie so vertrauter mit dem beworbenen Produkt.

Remarketing Segmentierung von Bestandskunden

Die Bestandskunden sind bereits mit dem Unternehmen vertraut und kennen das Produkt oder die Dienstleistung bereits. Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit besonders groß, dass sie sich für ein neues Angebot interessieren und auf die jeweilige Landingpage gelangen. Neben Display Ads sind auch personalisierte Remarketing-E-Mails für diese Zielgruppe geeignet.

Ein sinnvoller Zeitpunkt, um Remarketing-Kampagnen für bestehende Kunden zu starten, ist beispielsweise die Veröffentlichung eines neuen Produktfeatures. Die richtige Segmentierung der Remarketing-Zielgruppe kann dabei der entscheidende Faktor zwischen Erfolg und Misserfolg einer Kampagne sein.

4. Wie werden Remarketing-Kampagnen erstellt?

Zur Erstellung von Remarketing Anzeigen können verschiedene Plattformen verwendet werden. Darunter die Folgenden:

Remarketing mit Google Ads

Mit Google Ads erhalten Remarketing-Kampagnen die größte Aufmerksamkeit im Internet. Die Reichweite des Google Display-Netzwerks erreicht über 92 % der Besucher auf Millionen von Websites und Videos.

Diese Schritte müssen befolgt werden, um eine Remarketing-Kampagne in Google Ads erfolgreich zu erstellen:

  • Im Google Ads-Konto anmelden
  • Auf das Werkzeugsymbol klicken und unter Gemeinsam genutzte Bibliothek die Zielgruppenverwaltung auswählen
  • Zielgruppenquellen auswählen und aus angezeigten Quellen Remarketing-Listen erstellen
  • Auf der Karte Google Ads-Tag auf Tag einrichten klicken
  • Eingeben, welche Art von Daten über das Tag erfasst werden sollen: Standarddaten oder bestimmte Attribute/Parameter
  • Auf Erstellen und Fortfahren klicken
  • Tag kann nun verwendet werden: dazu den Code kopieren, Tag Manager verwenden, das Tag herunterladen oder es per E-Mail an einen Webmaster senden
  • Auf Fertig klicken
  • Im Bestätigungsfenster Nächste Schritte noch einmal auf Fertig klicken

Innerhalb weniger Tage beginnt ein Tag, die Cookies der Website-Besucher zu sammeln und die ‚All Visitors‘-Liste beginnt, sich zu füllen.

Erstellen von benutzerdefinierten Listen

Google Ads erstellt automatisch eine Remarketing-Liste. Diese besteht aus allen Besuchern, die die getaggten Seiten besuchen. Es ist jedoch auch möglich, eigene, angepasste Listen zu erstellen, um zielgerichtetere Anzeigen zu schalten.

Durch das Hinzufügen von Regeln für benutzerdefinierte Listen wird Google mitgeteilt, welche Besucher, welche spezifischen Anzeigen sehen sollen. Auf diese Weise können zielgerichtete Anzeigen erstellt werden, die eine höhere Klickrate besitzen. So kann zum Beispiel eine separate Liste für Personen erstellt werden, die das Ressourcen-Center oder die Support-Seite besucht haben. Dieser Gruppe werden dann Ads gezeigt, die besonders das Support-Team betonen.

Außerdem sollte die Dauer des Verbleibs auf der Liste für die individuellen Kampagnen angepasst werden. Hierbei beträgt die eingestellte Mitgliedschaftsdauer 30 Tage. Es ist jedoch möglich, diese Dauer auf maximal 540 Tage zu verlängern.

Tests durchführen

Um die Effizienz der Remarketing-Kampagnen sicherzustellen, ist es wichtig, die folgenden Tests durchzuführen:

 

  • Ad-Test: Experimentieren mit verschiedenen Werbemitteln für die verschiedenen Zielgruppenlisten, Testen von Anzeigentexten und CTA-Buttons, um zu sehen, welche Kombination die höchste Klickrate erzeugt
  • Benutzerdefinierte Kombinationstests: Testen der unterschiedlichen Kombinationen der Mitgliedschaftsdauer mit verschiedenen Zielgruppenlisten
  • Test der Häufigkeitsobergrenze: Prüfen der Häufigkeit, mit der die Anzeigen geschaltet werden.
  • Bid-Test: Überwachen der Gebote nach Kosten, Impressionen und ROI
  • Post-Click-Landingpage-Test: Testen von Text und Design der Landingpage, die mit den Remarketing-Anzeigen verbunden ist, um zu sehen, mit welcher Kombination die Conversion Rate am höchsten ist.

Kampagnenarten

Remarketing-Kampagnen mit Google Ads können auf verschiedene Arten erstellt werden:

 

  • Standard-Remarketing: Anzeigen für frühere Besucher der Website beim Besuch von anderen Display-Netzwerk-Websites
  • Dynamisches Remarketing: die den Besuchern gezeigten Anzeigen enthalten bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, die sie auf der Website angesehen haben
  • Remarketing für mobile Anwendungen: Anzeigen für Besucher, die entweder die App oder die mobile Website des Unternehmens verwendet haben
  • Video-Remarketing: Anzeigen für Besucher, die YouTube-Videos des Unternehmens angesehen haben
  • Remarketing-Listen als Basis zur Erstellung von Anzeigen: Anzeigen, die Nutzer dann sehen, wenn sie bei Google eine Folgesuche nach den gewünschten Produkten oder Services durchführen
  • E-Mail-Listen-Remarketing: Eine Liste mit den E-Mail-Adressen der Kunden wird hochgeladen. Wenn diese Nutzer nun verschiedene Websites besuchen, werden die Anzeigen für sie sichtbar

Effektive Remarketingkampagnen

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Remarketing mit Facebook

Um mit einer Facebook-Remarketing-Kampagne zu beginnen, braucht man zuerst ein Facebook Business Konto. Anschließend findet man im Facebook-Werbemanager die Option zur Auswahl der Zielgruppen.

Remarketing kann über die Funktion „Benutzerdefinierte Zielgruppen“ durchgeführt werden. Auf diese Weise können Besucher, die bereits auf der Website waren, mit relevanten Anzeigen erreicht werden.
Auf der Liste der benutzerdefinierten Zielgruppen gibt es die Option „Website-Traffic“ – damit kann eine Liste von Personen erstellt werden, die die Website besucht haben oder bestimmte Websites angesehen haben.

Im Drop-Down-Menü im Tab „Website-Traffic“ kann dann die Zielgruppe ausgewählt werden, auf die die Remarketing-Anzeige ausgerichtet werden soll. Es gibt die folgenden Zielgruppenoptionen:

  • Jeder, der die Website besucht hat
  • Personen, die bestimmte Websites besucht haben
  • Personen, die bestimmte Websites besucht haben, aber andere Websites nicht besuchen
  • Personen, die die Website seit einer gewissen Zeit nicht mehr besucht haben
  • Individuelle Kombinationen

Für jede ausgewählte Zielgruppenoption kann ein Ziel-Datumsbereich festgelegt werden. 30 Tage ist der vorgegebene Standard-Datumsbereich. Die Dauer kann jedoch je nach dem Lebenszyklus des Remarketing-Angebots erhöht werden.

Nachdem eine Zielgruppenoption ausgewählt wurde, erstellt Facebook einen Pixel-Tracking-Code, den sogenannten Facebook-Pixel. Dieser wird auf der Website platziert, um Besucher, die auf die Website kommen, zu tracken.

Facebook-Remarketing-Kampagnen bieten folgende Vorteile:

  • Conversions verfolgen: Mit dem Facebook-Pixel können Daten darüber gesammelt werden, wie Nutzer mit anderen Websites interagieren, nachdem sie die eigene Website verlassen haben. Das Kundenverhalten kann über verschiedene Geräte hinweg verfolgt werden. Das hilft dabei, die Werbestrategie zu verfeinern und bessere, zielgerichtetere Kampagnen durchzuführen.
  • Dynamische Anzeigen aufgeben: Es können Anzeigen erstellt werden, die bestimmte Informationen über den Nutzer der Website enthalten. Personalisierte Anzeigen haben dabei eine höhere Klickrate, da sie speziell an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden.
  • Erstellen optisch ähnlicher Zielgruppen: Remarketing-Kampagnen können auch für Lookalike Audiences erstellt werden. Darunter versteht man Personen, die ähnliche Interessen und demografische Merkmale haben wie Besucher der Website. Sie stellen eine geeignete Möglichkeit dar, zielgerichtet neue Websitebesucher zu generieren, da sie sich auf Personen beziehen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Interesse an dem Unternehmen haben.
  • Verwenden benutzerdefinierter Konvertierungen: Benutzerdefinierte Konvertierungen verwenden URL-Regeln, die auf bestimmten URLs oder URL-Keywords basieren. Anstatt beispielsweise ein Standardereignis oder alle Besucher einer bestimmten Website zu verfolgen, können Besucher auch für einen bestimmten Abschnitt einer Seite verfolgt werden. Dies hilft dabei, weitere Segmente der Zielgruppe zu erreichen und zielgerichtetere Anzeigen zu erstellen.

Das Ausführen der Remarketing-Kampagnen auf Facebook ermöglicht es, die Conversions der Facebook-Anzeigen zu verfolgen und sie auf Grundlage der Daten, die aus den Kampagnen gesammelt werden, zu optimieren. Eine geeignete Zielgruppe kann für zukünftige Werbeanzeigen, basierend auf den gesammelten Daten, erstellt werden.

Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung von Facebook-Pixeln besteht darin, dass sie auch zur Schaltung von Remarketing-Anzeigen für Besucher auf Instagram verwendet werden können.

Remarketing mit Bing-Anzeigen

Auch mit Remarketing-Kampagnen auf Bing Ads ist es möglich, Besucher zu erreichen, die eine Website verlassen haben, ohne eine Aktion durchzuführen.

Bing ermöglicht es, Personen, die die Website besucht haben, mit Universal Event Tracking (UET) zu verfolgen. Dazu muss nur die UET auf den zu verfolgenden Seiten der Website platziert werden. Dadurch können segmentierte Marketinglisten mit den Zielgruppen erstellt werden, die bestimmte Aktionen auf der Website durchgeführt haben.

Der nächste Schritt besteht darin, die Remarketing-Listen im Suchnetzwerk mit Anzeigengruppen und Keywords zu verknüpfen. Die Anzeigen, die für die Remarketing-Kampagne erstellt werden, sollten für jedes Zielgruppensegment personalisiert und mit relevanten Landingpages verbunden werden.

5. Optimieren von Remarketing-Anzeigen und Landingpages

Welche Plattform für die Remarketing-Kampagnen gewählt wurde, ist für die Besucher unwichtig, genau wie die Frequenzgrenze oder die Anzahl der erstellten segmentierten Listen. Was sie vor sich sehen, sind Anzeigen und entsprechende Post-Click-Landingpages. Das sind die Dinge, die sie interessieren.

Es spielt keine Rolle, ob alle sechs Arten von Google Ads Remarketing-Kampagnen durchgeführt werden. Wenn keine optimierten Anzeigen erstellt und diese nicht mit relevanten Post-Click-Landingpages verbunden wurden, wird es für jede Kampagne schwierig sein, positive Ergebnisse zu verzeichnen.

Erstellen optimierter Remarketing-Anzeigen

Remarketing-Kampagnen bestehen im Wesentlichen aus Display-Anzeigen, die Bilder, Videos und Rich-Media-Typen verwenden, um die Zielgruppe zu erreichen.

Um effektive Display-Anzeigen zu erstellen, muss sichergestellt werden, dass das Bild und der Text für die Produktfunktion oder das Angebot, für das die Aufmerksamkeit der Besucher erregt werden soll, relevant sind. Durch die Erstellung unterschiedlicher Display-Anzeigen für jedes Remarketing-Zielgruppensegment können Anzeigen so bearbeitet werden, dass sie den gewünschten Besucher ansprechen.

Besucher klicken auf Anzeigen, weil sie nach einer Lösung für ein Problem suchen. Daher ist es die Aufgabe einer Anzeige, deutlich zu machen, dass das Angebot für die Problemlösung geeignet ist. Um das zu erreichen, sollten Marketer versuchen, sich in die Lage des Kunden zu versetzen. Auf diese Weise werden Anzeigentexte und Images ideal auf die Zielgruppe abgestimmt.

Eine weitere Sache, die bei Display-Anzeigen zu überprüfen ist, ist das Branding. Es sollte sichergestellt werden, dass das Branding einheitlich ist, damit die Nutzer es, wenn sie auf eine Landingpage gelangen, sofort wiedererkennen.

Eine optimierte Remarketing-Anzeige enthält:

 

  • Eine ansprechende Überschrift: Die Überschrift der Anzeige sollte für die Besucher auf der Website relevant und so gestaltet sein, dass das Interesse der Besucher geweckt wird.
  • Relevante, visuell ansprechende Medien: Egal, ob die Anzeige eine Animation oder ein statisches Bild enthält, Display-Ads sollten für das Angebot im Anzeigentext relevant sein.
  • Ein geeigneter CTA-Button: Damit ein CTA-Button Klicks erhält, sollte er farblich kontrastierend gestaltet sein und über einen handlungsauffordernden, personalisierten Text verfügen.
  • Aussagekräftiger Text: Display-Anzeigen haben begrenzte Zeichen, innerhalb der das Angebot erklärt werden muss. Es ist also wichtig, auch mit wenig Text den Nutzer zu überzeugen.

Warum alle Remarketing-Anzeigen mit Post-Click-Landingpages verbunden sein sollten

Post-Click-Landingpages sind einem spezifischen Zweck gewidmete, eigenständige Seiten, die ausschließlich ein spezifisches Angebot darstellen. Alle Remarketing-Anzeigen sollten mit Landingpages, statt mit einer Homepage verbunden werden. Diese sind zielgerichteter und haben daher eine bessere Conversion-Rate als Homepages.

Eine Homepage ist nicht dazu bestimmt, ein spezifisches Produkt zu bewerben, da Nutzer das Produkt selbst innerhalb mehrerer Angebote suchen müssen. Wenn sie nicht sofort das sehen, was sie auf der Seite erwartet haben, verlassen viele Besucher die Seite schnell wieder.
Remarketing-Anzeigen werden für eine segmentierte Zielgruppe erstellt. Nicht jeder Besucher ist an jedem einzelnen Produkt, welches ein Unternehmen anbietet, interessiert. Daher sollten Besucher nicht auf eine Homepage gelenkt werden, die über das gesamte Unternehmen spricht und viele Produkte darstellt.

Post-Click-Landingpages bieten die Möglichkeit, eine Zielgruppe mit der gleichen Botschaft zu überzeugen, die sie dazu bewegt hat, auf die Anzeige zu klicken. Das hilft den Nutzern, ohne Ablenkung zu sehen, was sie sehen wollen und erhöht so die Wahrscheinlichkeit, dass sie über den CTA-Button die gewünschte Aktion durchführen.

Eine optimierte Remarketing-Landingpage sollte folgende Elemente aufweisen:

  • Die Überschrift muss klar und überzeugend sein und einen deutlichen Bezug zu der Anzeige haben.
  • Alle Medien auf der Seite sollten relevant und aufmerksamkeitsstark sein.
  • Der CTA-Button muss kontrastfarbig und handlungsauffordernd gestaltet sein.
  • Das Formular sollte beschriftete Felder haben und keine unnötigen Informationen abfragen.
  • Vertrauensindikatoren (Testimonials, Kundenbewertungen und statistische Nachweise) sollten auf der Seite vorhanden sein.
  • Die Seite sollte keine Off-Page-Navigationslinks enthalten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Landingpage-Optimierung ist ein A/B-Test. Das ist eine Methode zur Erkenntnisgewinnung für eine anschließende Optimierung. Dabei wird ein Originaldesign (A) gegen eine alternative Version dieses Designs (B) getestet, um zu sehen, welche Version besser funktioniert.

Durch das Sammeln von Daten auf der Post-Click-Landingpage und die Durchführung von A/B-Tests kann beurteilt werden, welche Kombination von Seitenelementen zu den meisten Conversions führt.
Remarketing ist eine Chance, eine potenzielle Zielgruppe erneut zu erreichen. Sie sollte die Besucher also nicht auf eine überladene, für Conversions ungeeignete Hompage leiten.

Optimierte Remarketing-Anzeigen, die mit zielgerichteten Landingpages verbunden sind, erzielen die besten Ergebnisse für Remarketing Kampagnen.

6. Erfolgsmessung im Remarketing

Remarketing Kampagnen haben das Ziel, Besucher zurückzurufen, die eine Website, ohne eine Aktion zu beenden, verlassen haben. Die Besucher sollen dabei im Conversion-Trichter weiter nach unten verschoben werden.

Conversion Funnel

An der Position im Trichter lässt sich auch erkennen, welche Art von Anzeigen für einen potenziellen Kunden geeignet sind. Ist ein Besucher bereits weit unten im Trichter, ist es sinnvoll Conversion-orientierte Late-Stage-Anzeigen zu verwenden. Ist er jedoch noch weiter oben im Trichter, sollten eher Mid-Stage-Anzeigen geschaltet werden, die ihm das Unternehmen näher bringen und sein Interesse an dem Produkt wecken.

Wie erfolgreich solche Remarketing-Kampagnen waren, kann mit verschiedenen Key Performance Indicators (KPIs), gemessen werden. Auf diese Weise wird deutlich, an welchen Anzeigen Optimierungen vorgenommen werden müssen.

Conversions per Lead (CPL)

Lead Conversions misst die Anzahl der Leads, die direkt den Remarketing-Anzeigen zugeordnet werden können. Die Leads liegen in Form von Conversions auf den Remarketing-Landingpages vor.

Eine hohe CPL zeigt an, dass Anzeigen erfolgreich waren, da sie Besucher mit der Anzeige von einem Angebot überzeugen konnten.

Nurture Touches

Unter Nurture Touches versteht man die Einbindung bestehender Kontakte in die Remarketing-Displaykampagnen mit Bezug auf Late-Stage- oder Mid-Stage-Anzeigen und -Angebote.

Diese Metrik hilft zu erkennen, welche Besucher der Website bereits Interesse an dem Produkt haben und welche schon eine konkrete Kaufabsicht entwickelt haben. Mit Hilfe von Nuture Touches können aus der bestehenden Zielgruppe Besucher identifiziert werden, die bereit sind, einen Kauf zu tätigen. Diesen Besuchern können dann Conversion-orientierte Ads gezeigt werden.

View Through Conversions

Eine View Through Conversion tritt auf, wenn ein Interessent eine Remarketing-Anzeige sieht, aber nicht anklickt, später aber dennoch zu der Website zurückkehrt oder auf die Landingpage klickt.

Die View Through Conversion kann mit dem auf der Landingpage platzierten Tracking-Pixel gemessen werden. Diese Metrik ist wichtig, weil sie hilft, mehr Wege zu finden, die genutzt werden können um Conversions zu erhalten. Wenn beispielsweise eine hohe Anzahl von Nutzern über ein bestimmtes Google Keyword auf die Website zurückgekehrt ist, sollte besonders darauf geachtet werden, weiterhin für dieses Keyword zu ranken.

Geöffnete E-Mails

Die Öffnungsraten von E-Mails geben Aufschluss darüber, inwiefern die E-Mail Betreffzeilen für die Leser interessant und relevant sind.

Personalisierte E-Mails können das Engagement der Nutzer erhöhen. Diese Metrik ermöglicht es zu messen, ob die Remarketing-E-Mails, die gerade versendet werden, funktionieren oder nicht.

Marketing Qualifizierte Leads (MQL)

Marketing Qualifizierte Leads sind Interessenten, die nach Einschätzung des Marketing-Teams im Vergleich zu anderen Leads mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Kunden werden. Die MQL-Werte ergeben sich aus Lead-Scoring, Zielgruppenverhalten und Firmographien.

7. Fazit

Remarketing-Kampagnen helfen Unternehmen, die 96% der Besucher zu erreichen, die eine Website ohne einen Kauf verlassen. Dabei werden segmentierte Zielgruppenlisten erstellt, für die personalisierte Anzeigen angefertigt und geschaltet werden.

Dabei ist es besonders wichtig, Daten über die Zielgruppe zu sammeln, um sowohl die Platzierung als auch den Inhalt der Anzeigen zu optimieren. Welche Anzeigen ein bestimmter Nutzer sieht, sollte gerade beim Remarketing darauf ausgerichtet sein, welche Interessen er hat, welches Verhalten er auf der Website zeigt und wie weit unten er im Conversion Trichter bereits ist.

Außerdem sollten alle Anzeigen mit passenden, produktspezifischen Landingpages verbunden werden. Diese Landingpages ermöglichen es dem Nutzer, direkt zu dem Angebot zu gelangen, für das er sich ursprünglich interessiert hat, statt erneut alle Angebote durchsuchen zu müssen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kauf getätigt wird.

Durch das Testen der Remarketing-Anzeigen und der Landingpages können Kampagnen erstellt werden, die die Zielgruppe ansprechen und zum Kauf bewegen. Verschiedene KPIs geben dabei Aufschluss über den bisherigen Erfolg der Kampagne und über weitere Möglichkeiten, die Kampagne zu verbessern.

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