Marketing Break vom 30. Juli 2019

Guten Morgen,

und herzlich willkommen zu Ihrem wöchentlichen Marketing Break. Wir haben für Sie die wichtigsten und interessantesten News der Online Marketing Welt zusammengefasst.

In dieser Ausgabe:
Über Google kann jetzt jeder YouTube MasterHead Ads buchen. Facebook Search Ads stehen mehr Werbetreibenden offen und die Nutzung von Social Media Werbung wird immer ineffektiver. Das alles und was sonst noch passiert ist, finden Sie hier.


Viel Spaß und einen guten Start in die Woche.

Viele Grüße,
Sebastian Janus

1. Jeder kann jetzt YouTube MasterHead Ads buchen

Google bietet nun allen Werbetreibenden an, auf YouTube MasterHeads Anzeigen zu kaufen. Zuvor war ein erfolgreicher Beta-Test in ausgewählten Märkten durchgeführt worden. Bis Anfang des Jahres konnten YouTube MasterHead Ads nur ganztägig gekauft werden. Die Preise dafür waren dementsprechend teuer. Durch die Neuerung haben nun alle Werbetreibende die Möglichkeit, die Anzeigen auf CPM-Basis (Cost-per-Thousand Impression) zu erwerben. Zudem können die Käufer anhand von Audience-Lösungen, die Werbung an ihre Zielgruppe anpassen. Die Möglichkeit, MasterHead Anzeigen für einen ganzen Tag zu buchen, besteht allerdings weiterhin.

Ihre MasterHead Ads als Preview:
Das YouTube die Buchung ihres wertvollsten Werbebanners jetzt jedem, auf CPM Basis zur Verfügung stellt, halten wir für eine gute Sache. So können auch kleinere Werbetreibende dieses Format für sich testen ohne direkt einen fünf bis sechsstelligen Betrag dafür ausgeben zu müssen. Um zu sehen, wie die eigene MasterHeads Anzeige auf YouTube aussehen könnte, stellt Google Interessierten dafür ein extra Vorschau-Tool zur Verfügung.

2. Facebook Ads in den Suchergebnissen wird weiter ausgerollt

Über Facebook Werbeanzeigen zu schalten, ist nach wie vor von besonderer Relevanz, um möglichst viele Menschen digital an ein Produkt oder eine Leistung heranzuführen. Die Nutzung von Facebook Ads ist dabei noch effektiver, wenn Anzeigen im Kontext einer Suche auf der sozialen Plattform positioniert werden. Diese Option steht nun mehr Werbetreibenden offen. Bereits letztes Jahr begann Facebook mit einem Test zu Werbeanzeigen in den Suchergebnissen. Die Ads müssen dabei auch als Werbung gekennzeichnet werden. Etwa über das Label “sponsored”. Die Gestaltung der Ads kann entweder über statische Bilder oder im Karussell-Format vorgenommen werden. Matt Southern berichtet beim Search Engine Journal, dass die Platzierungsoption von mehr Werbetreibenden wahrgenommen wird. Allerdings kann bei der Platzierung nicht auf ein bestimmtes Keyword geboten werden. Zudem ist die Option nur ein Zusatz. Denn die entsprechende Ad muss ebenfalls im Newsfeed ausgespielt werden, damit sie auch in den Suchergebnissen auftauchen kann. Die Anzeige wird dem User somit dann gezeigt, wenn sie thematisch zur Suchanfrage passt.

3. Social Media Werbung ist tot!

Die Nutzung von Social Media Werbung ist ein Dauerbrenner. Für das Jahr 2019 werden Werbeausgaben von 1.902 Millionen Euro prognostiziert. Mittlerweile kommen aber immer mehr Zweifel über die Effektivität von Social Media Werbung auf. Die Konkurrenz um die besten Werbeplätze steigt, und damit auch die Kosten dafür. Neben den hohen Preisen für Anzeigen, zum Beispiel auf Facebook, ist auch eine Übersättigung der User mit Werbung zu beobachten. Viele User fühlen sich mittlerweile von Werbung belästigt. Dem können Unternehmen mit hochwertigem und relevantem Werbe-Content entgegenwirken. Doch die Trends auf den sozialen Plattformen ändern sich ständig. Das stellt Werbetreibende vor zwei Herausforderungen. Zum einen greifen klassische Methoden der Kampagnenplanung nicht mehr. Zum anderen kann klassisches Marketing nicht schnell und spontan auf neue Trends reagieren. Dies führt zu ungenutzten Werbepotentialen. Das ist im Resultat für Unternehmen ärgerlich. Ein neuer Ansatz um mit den schnelllebigen Marketing Trends Schritt zu halten, könnte in den sogenannten Growth Sprints liegen.

Den ganzen Beitrag über Social Media Werbung finden Sie hier: Blogeintrag - Social Media Werbung ist tot.

Was sonst noch passiert ist:


1. Neuer Button im Knowledge Panel aufgetaucht
Google My Business testet ein neues Feature im Knowledge Panel. Bei den Einträgen von Unternehmen ist nun die Nutzung eines CTA-Buttons möglich. Damit können Unternehmen jetzt noch leichter mit ihren Nutzern in Kontakt treten.

2. Mehr Raum für Featured Snippets
Bisher galt die Position 0 als wertvollste Position auf Google. Ein Twitter User hat jetzt ein zweites Featured Snippet ausgemacht, die Position -1. Bislang ist allerdings nicht klar, ob das doppelte Featured Snippet nur ein Fehler dargestellt oder das Ergebnis eines Tests bei Google ist. .

3. Organischer Suchtraffic geht zurück
Aus dem Digital Marketing Report von 2019 geht hervor, dass der organische Traffic über Suchmaschinen weiter abnimmt. Vor allem im mobilen Kontext nehmen Paid Search Visits mehr Raum ein.

4. Update für den Google Ads Editor
Der Google Ads Editor hat in diesem Monat neue Features und Funktionen herausgegeben. Hier der Link zu den aktuellen Neuerungen: Update Google Ads Editor.

Leseempfehlung der Woche:

Mehr Lead-Generierung durch automatisierten Chat
Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer neuen Möglichkeit der Lead-Generierung auf Facebook, dank automatisierter Chat-Nachrichten. Der Vorteil dieser Methode ist die schnelle Umsetzung und Vertestung von neuen Marketing Strategien. Besonders kleine Unternehmen können so schnell und ohne viel Budget die ersten Schritte in die Welt von Messenger Marketing und Chatbots wagen.
Den ausführlichen Artikel zur neuen Leadgenerierung finden Sie hier: Automatischer Chat.

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